Einführung des Mindestlohns wirkt sich deutlich auf die Arbeit der Lebenshilfe Traunstein aus

Die Einführung des Mindestlohns wirkt sich deutlich auf die Arbeit der Lebenshilfe Traunstein aus. Bei meinem Besuch übte die Geschäftsführerin der Lebenshilfe, Annemarie Funke, deutliche Kritik am Mindestlohngesetz. „Es ist ein Irrtum zu glauben, die neuen Regelungen würden nur Wirtschaftsunternehmen treffen. Auch für soziale Einrichtungen kommen die verschärften Regelungen jetzt zum Tragen, mit massiven Folgen“. Die Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung wird deutlich schlechter. Ein Praktikant mit 39 Stunden wurde bisher vom Kostenträger nur als „0,33 Personalstelle“ angerechnet, war aber mit den tatsächlichen Stunden ein große Hilfe bei der Gruppenarbeit. Das fällt jetzt weg. Wo bleibt der Widerstand der SPD Abgeordneten?

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