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Gemeinsam gegen plötzlichen Kindstod

Klaus Steiner und Staatssekretärin Melanie Huml unterstützen Aktion der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

17.08.2011 | Traunstein
Klaus Steiner und Staatssekretärin Melanie Huml unterstützen Aktion der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG
Klaus Steiner und Staatssekretärin Melanie Huml unterstützen Aktion der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG spendet bereits im dritten Jahr dem Kreiskrankenhaus Bad Reichenhall und den Kreiskliniken Traunstein Babyschlafsäckchen. Diese dürfen die Eltern mit nach Hause nehmen. Initiiert wurde das Projekt von der Hebamme Agnes Ostermayer. Gemeinsam mit Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml machte sich Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner ein Bild von der Aktion mit Vorbildcharakter. 5000 kleine Schlafsäcke im Wert von knapp 100.000 Euro wurden schon verteilt. Studien belegen, dass mitgegebene Schlafsäckchen häufiger verwendet werden.

 

Noch immer ist der Säuglingstod in den westlichen Industrieländern die häufigste Todesursache im ersten Lebensjahr. "Für die Eltern ist das ein schrecklicher Schicksalsschlag," sagte Klaus Steiner. Dabei lässt sich das Risiko durch sehr einfache Maßnahmen deutlich verringern. Bayerische Informationskampagnen über mögliche Präventionsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Zahl der am plötzlichen Kindstod gestorbenen Kinder im Freistaat deutlich gesunken ist. Babys schlafen am sichersten in einem Babyschlafsack in rauchfreier Umgebung. Wichtig sind laut Melanie Huml zudem Rückenlage und ein eigenes Bettchen im Elternschlafzimmer. Dazu eine nicht zu weiche Matratze sowie eine Raumtemperatur am besten um 18 Grad. Keinesfalls sollten Bettdecken, Kissen oder große Kuscheltiere mit ins Bett.

 

Seit 2006 klärt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Schwangere und junge Eltern mit einer Informationskampagne über mögliche Präventionsmaßnahmen auf. Bayern fördert die Präventionskampagne im Rahmen der Bayerischen Gesundheitsinitiative mit insgesamt 175.000 Euro.

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