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MdL Klaus Steiner begrüßt Öffnungskonzept

19.03.2021

Der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner begrüßt ausdrücklich das vom Landrat Sigfried Walch vorgelegte Öffnungskonzept „5 Schritten aus der Pandemie“. „Das Konzept ist eine wichtige Botschaft und ein wichtiges Signal für die Bürger des Landkreises Traunstein. Es gibt Orientierung und eine zeigt eine nachvollziehbare Öffnungsstrategie auf,“ sagt Steiner.

Aber dieses Konzept sei vor allen Dingen auch eine sehr realistische Bewertung der Situation und der Lage in der Corona Pandemie. „Wir haben es immer noch mit einem Gegner zu tun, von dem wir zu wenig wissen, den wir zu wenig kennen und vor allen Dingen noch nicht wissen, welche Maßnahmen wie genau wirken“, so Steiner weiter. Deshalb mussten wir uns seit Beginn der Pandemie Woche für Woche, Monat für Monat, bei politischen Entscheidungen behutsam vortasten. Auch Fachleute wie Virologen, Epidemiologien, Immunologen oder Intensivmediziner, die den politischen Entscheidungsträgern mit ihrer Kompetenz die entscheidenden Ratschläge geben müssten, standen vor diesem Problem und überprüfen in einem ständigen Prozess ihre Erkenntnisse und passen sie situationsgerecht an. Jedenfalls habe es zu den Kontaktbeschränkungen der letzten Monate keine Alternative gegeben. Dies zeige auch die Lage in vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt, die mit z.T. weit strengeren Maßnahmen versuchen die Pandemie zu bekämpfen. Neue Erkenntnisse, z.B. durch das Auftreten der Mutationen, fliesen in diesen Wissensprozess und in entsprechende Entscheidungen mit ein, die darauf basierend – je nach Infektionsgeschehen - ebenfalls korrigiert oder ergänzt werden müssen. Dennoch gebe es einen wichtigen Lichtblick und das zeigt dieses Konzept des Landrates ganz klar auf, nämlich umfassend zu impfen. Es ist der entscheidende Meilenstein und das wird in den 5 Punkten deutlich gemacht. Wenn wir zum 01. September 2021 die Bürgerinnen und Bürger weitgehend durchgeimpft haben, ist der Weg aus der Pandemie geschafft. Oberstes Ziel ist das zügige Bereitstellen von ausreichen Impfstoff und das zügige Umsetzen der Impfungen.

Wenig hilfreich sei es, wie heute wieder im Traunsteiner Tagblatt zu lesen war, wenn auf Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen wie in Grassau, ein Redner formuliert: „Für ihn sei Corona schon lange tot!“, und es handle sich um eine einfachen „Erkältungsvirus“. „Über solche Aussagen kann ich als Corona Betroffener, nur noch den Kopf schütteln. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass solche Menschen hier den Mut haben öffentlich aufzutreten, von Erkältung reden und in Ländern wie etwa Brasilien die Särge ausgehen oder kein Sauerstoff mehr zur Verfügung steht. Das gleiche erleben wir in Portugal oder in Griechenland“. In allen Ländern der Welt wird dieser Kampf, geführt und das zeigt, dass es sich hier nicht um einen harmlosen Grippevirus handelt. Solche Leute seien gefährlich, weil sie in dieser schwierigen Lage die Gesellschaft spalten. Ich würde diesen Kritikern empfehlen, sich einmal mit Intensivmedizinern, z.B. vom Krankenhaus Traunstein, auszutauschen. 
Wenn dann bei solchen Veranstaltungen auch noch mit einem Sketch die Impfproblematik belustigend dargestellt wird, ist es eine Verhöhnung der unzähligen Betroffenen und Toten weltweit.

Abgeordnetenbüro Klaus Steiner, MdL

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