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MdL Klaus Steiner: „Erste zehn Betriebe für Bayerns Modellprojekte für Corona-Betriebsimpfungen stehen fest – Firma Brückner GmbH in Siegsdorf ist mit am Start“

28.04.2021

München/Siegsdorf. „Die Firma Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Siegsdorf, gehört mit zu den ersten 10 Betrieben in Bayern, die für die Modellprojekte der betrieblichen COVID-19-Schutzimpfungen ausgewählt wurde“, das teilte der der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner mit.  Steiner hatte sich in einem Gespräch mit dem Gesundheitsministerium für die Auswahl der Firma Brückner ausgesprochen.

Die Einbindung der Betriebsärzte bei den Impfungen wird in Bayern damit konsequent vorangetrieben. Nach den Worten von Klaus Steiner wurde gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) eine ausgewogene Auswahl aus unterschiedlich großen Betrieben aus Hochinzidenzgebieten und aus allen Regierungsbezirken sowie unterschiedlichen Branchen getroffen. Der Start für die Betriebsimpfungen für die ersten zehn Unternehmen ist noch für diese Woche geplant. In einem Gespräch mit der Firma Brückner sagte Steiner zu, noch nähere Informationen über den konkreten Ablauf zu übermitteln.

Neben der Firma Brückner, fiel die Wahl auf folgende Betriebe: Arvena Hotel in Nürnberg, BayWa Münchberg, die Fränkischen Rohrwerke in Königsberg, Jopp Automotive in Bad Neustadt, Magnet-Schultz in Memmingen, Mann + Hummel in Marklkofen, Novartis Pharma in Nürnberg, Siemens-Werk in Cham, Wacker Chemie in Burghausen.

Das zusammen mit der vbw entwickelte gleitende Stufenkonzept sieht vor, dass anschließend sukzessive weitere Unternehmen in den Impfbetrieb eingebunden werden. Steiner fügte hinzu: „Die Planungen für Modellprojekte für Impfungen sind bei den bayerischen Unternehmen auf eine breite und sehr positive Resonanz gestoßen. Denn viele Unternehmen haben bereits mit großem Engagement individuelle Impfkonzepte für ihre Betriebe entwickelt.“

„Mir ist wichtig, vor allem den Firmen und Unternehmen ein erstes Impfangebot zu machen, die auf eine Tätigkeit in Präsenz angewiesen sind und Homeoffice nicht oder nur eingeschränkt umsetzen können. Dies gilt vor allem in der Produktion, aber auch im Dienstleistungssektor. Das Angebot einer Schutzimpfung am Arbeitsplatz zeigt, dass die Firmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in der Pandemie sichere Arbeitsbedingungen bieten wollen. Zum anderen wollen wir so noch schneller mit den Impfungen vorankommen. Möglichst alle Betriebsangehörigen sollen ohne großen Zeit- und Verwaltungsaufwand an ihrem Arbeitsplatz eine Schutzimpfung erhalten können“, so Steiner.

Klaus Steiner erläuterte, die Bereitschaft und der Wille der Firmen in Bayern, ihre Belegschaften zu impfen, sei extrem groß. Er begrüßt daher das Modellprojekt, das einen zügigen Impfstart in einigen Firmen ermöglicht. Wichtig sei jetzt, dass das Impfen in den Betrieben zügig für die Breite der Unternehmen ermöglicht wird. Dafür würde vor allem zwei Dinge benötigt: Mehr Impfstoff aus Berlin und die rasche Klärung der noch offenen Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Impfen im Betrieb durch den Bundesgesundheitsminister.

Mehr als einen Monat vor den bundesweit geplanten Betriebsimpfungen stellt Bayern den Betriebsärzten für die Modellprojekte in stark infektionsbelasteten Regionen rund 50.000 Impfdosen unterschiedlicher Hersteller und Impfzubehör zur Verfügung. Der Impfstoff wird über die jeweiligen Impfzentren an die Unternehmen zugeteilt und dort verimpft.

In den Modellbetrieben sollen vor allem Erfahrungen für eine künftige Regelversorgung und die von Bayern frühzeitig geforderte Einbindung der Betriebsärzte gewonnen werden. Für die Corona-Impfstoffe bestehen schließlich wesentlich komplexere Anforderungen an Logistik und Handhabung als bei den herkömmlichen Grippeimpfstoffen. Der Bund plant, die Betriebsärzte ab Juni über die Regelversorgung in das Impfgeschehen einzubeziehen.                                                  

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