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Klaus Steiner mit 97,1 Prozent als Kandidat für die Landtagswahl 2013 nominiert

Markus Fröschl wird Landtags-Listenkandidat, Annemarie funke tritt für den Bezirkstag an

31.07.2012
Von links: Klaus Steiner, Annermarie Funke und Markus Fröschl
Von links: Klaus Steiner, Annermarie Funke und Markus Fröschl

Mit 97,1 Prozent der Delegiertenstimmen wurde Klaus Steiner von der Teilkreisvertreterversammlung des CSU-Kreisverbands Traunstein im Bergener Festsaal erneut als Stimmkreisbewerber zur Landtagswahl 2013 nominiert. Der Trostberger Markus Fröschl geht als Listenkandidat ins Rennen. Er bekam 130 von 139 Stimmen (93,5 Prozent). Annemarie Funke aus Bergen wurde von den Delegierten als Stimmkreisbewerberin für die Bezirkstagswahl 2013 gewählt. Sie setzte sich in der Stichwahl mit 73 Stimmen (52,2 Prozent) gegen Heinrich Wallner aus Chieming mit 67 Stimmen (47,8) durch. Im ersten Wahlgang war bereits Peter Stöger aus Übersee ausgeschieden.

Als Mitglied des Bildungsausschusses nannte Steiner bei der Umsetzung der Behindertenkonvention der UN die In-klusion, also die Beschulung aller behinderter Kinder in einer Regelschule, eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Er sei stolz, dass es gelungen sei, die Inklusion in Bayern behutsam einzuführen und damit die Interessen der Kommunen zu wahren. Wichtig sei auch der Erhalt der Förder-schulen als Teil der Inklusion. „Auch war es mit ein großes Anliegen, die Mittelschule als wichtigen Teil unseres mehrgliedrigen Schulsystems zu erhalten.
 Im Agrarausschuss habe er maßgeblich Initiativen zum Schutz der Almbauern gestartet. Dies gelte auch für die Fischerei (Stichwort Kormoran) und für die Abwehr von zusätzlichen Auflagen für die Waldbauern. Als Mitglied der Arbeitsgruppe Polizei habe mit Kollegen zusätzliche Stellen bei der Polizei durchsetzen können.
 In ihrer Vorstellung als Stimmkreisbewerberin für den Bezirkstag wies Funke auf ihre über 30-jährige Arbeit in der Kommunalverwaltung, Gesundheitswesen und im Sozialbereich hin. Als Geschäftsführerin der Lebenshilfe Kreisvereinigung Traunstein habe sie sehr viel mit dem Sozialbereich zu tun. Mit Blick auf das Soziale und das Gesundheitswesen als Schwerpunkt des Bezirks meinte sie: „Soziale Aufgaben und Belange müssen auch finanziert werden:“ Hier kämen ihr ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse zugute. Ferner gehe es ihr darum, sich im Bezirk für die notwendigen Rahmenbedingungen und Weichenstellungen ein-zusetzen. „Über die CSU will ich meine fachliche Kompetenz einbringen“, so Funke.
 Seine kommunalpolitischen Kenntnisse als Bürgermeister, Gemeinderat und Kreisrat brachte Stöger ins Spiel. „Ich habe die ganze Bandbreite der Kommunalpolitik kennen gelernt.“ Letztlich säßen alle drei kommunalen Ebenen in einem Boot. Weil die Finanzierung der Sozialsysteme durch die Kommunen erfolge, würden sie zu einem Problem für die Kommunalfinanzen. Seine soziale Kompetenz begründete er als Mitgesellschafter einer gemeinnützigen GmbH, die über 40 behinderte Menschen beschäftigt.
 Sowohl auf seine kommunalpolitische Erfahrung im Gemeinderat und Kreistag, als auch seine Arbeit im vorpolitischen Raum, zum Beispiel als Kreisvorsitzender des Bayernbunds, wies Wallner hin. Er sei heimatlich verwurzelt. Der Bezirk habe neben der Finanzierung seiner sozialen Aufgaben auch andere Aufgaben wie Kultur und Brauchtum. Als Unternehmer habe reichlich soziale Erfahrung gesammelt. In der Politik gehe es stets auch um Geld. Deshalb wolle er seine Argumente und seinen Sachverstand einbringen.
 Seine sichere Position als Stimmkreisbewerber für den Bezirkstag gibt Bezirksrat Fröschl auf und bewirbt sich für einen unsicheren Platz auf der Ober-bayernliste zur Landtagswahl. Mutig meinte er: „Ich will etwas Neues, wo nicht feststeht, dass ich gewinne.“ Die CSU sei seine politische Heimat. Für sie wolle er sich einsetzen, plagen und schinden. Zudem gebe es für ihn spannende Themen wie Energie, Familie, Bildung und Landwirtschaft. Bei der Energiewende befürchtete er, dass einer Sozialisierung der Energiepreise Tür und Tor geöffnet werde, besonders dann wenn niemand Gaskraftwerke zur Sicherstellung der Grundlast baue und der Staat es selbst machen müsse. Außerdem wolle er das traditionelle Familienbild hoch halten. „Trotz aller anderen Lebensweisen muss die Familie an erster Stelle stehen.“ Zur Debatte um Elterngeld und Kindertagesstätten meinte er, der Staat spreche den Müttern die Kompetenz ab, ihre Kinder daheim er-ziehen zu können. „Es ist falsch, so zu tun, dass alles besser wird, wenn alles vom Staat erledigt wird“, so Fröschl.

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