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"Anpacken, nicht ängstlich sein und die Dinge gestalten"

Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbands

06.01.2012
Klaus Steiner bei seiner Neujahrsansprache
Klaus Steiner bei seiner Neujahrsansprache

Den Pessimisten zum Trotz gibt es für den CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Klaus Steiner 2012 keinen Grund für Weltuntergangsstimmung.

 
Beim Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbandes am Freitag im Waginger Kurhaus forderte Steiner die rund 500 Gäste auf, die ernst zu nehmenden Herausforderungen mit dem richtigen Maß an Optimismus anzupacken und zusammen zu helfen.
 
Trotz anhaltender Finanz- und Schuldenkrise und den vielen schrecklichen Bildern von Kriegen und Katastrophen sollte man nicht den Blick für die positiven Entwicklungen und Chancen unseres Landes verlieren, sagte Steiner. Es seien oft kleine Beispiele und keine großen Nachrichten, die die stabile gesellschaftliche Grundlage dokumentierten. Vor diesem Hintergrund sprach er den anwesenden Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden, Organisationen, Kirche und Politik seinen Dank aus. Steiner: „Wir können stolz auf diese Menschen sein.“
 
Der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück unterstrich die Aussagen seines Vorredners undstellte fest, dass engagierte Minderheiten von je her die Entwicklung bestimmten. Die Arbeit der Ehrenamtlichen schaffe Lebensqualität, sagte Glück, der in seiner Rede über den kommunalpolitischen Tellerrand hinausblickte und sich für ein handlungsfähiges und starkes Europa aussprach. Anpacken, nicht ängstlich sein und die Dinge gestalten, lautete die Devise des 71-jährigen Traunwalcheners, der für seine beeindruckende Rede langen Applaus erhielt.
 
Landrat Hermann Steinmaßl konnte wegen des Neujahrsempfangs des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in München nicht anwesend sein. Er wäre noch gerne dazu gestoßen, doch die Rede des Ministerpräsidenten habe sich hinausgezogen, erklärte der Landrat.
 
Das Thema, das den PolitikBetrieb in Deutschland derzeit dominiert, nämlich die Debatte um Bundespräsident Christian Wulff, wurde beim heimischen CSU-Empfang von offizieller Seite her nicht behandelt. Auf Nachfrage der Redaktion, wie es um die Stimmung im Bundestag zu diesem Thema bestellt sei, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Deutschland habe wichtigere Probleme. Über diese „Hetzjagd“ werde in der Führungsriege nur noch der Kopf geschüttelt, so der Verkehrsminister.
 
Alois Glück bezeichnete die Kritik an Wulff als zum Teil maßlos und in manchen Formen inakzeptabel. Für eine „saubere Aufklärung“ sprach sich der Tittmoninger Bürgermeister Hans Schupfner aus. Er habe den Eindruck, vieles sei sehr unglücklich gelaufen. „Wulff hätte sich durch eine rasche und klare Aufklärung einen Gefallen tun können. Jetzt sollte reiner Tisch gemacht werden, und dann gibt es ein Weiter mit Christian Wulff.“
 
„Des is ja nimma zum derbacka“, sprach Grabenstätts Gemeindeoberhaupt Georg Schützinger Klartext. In seinen Augen werde durch diese unsägliche Diskussion die Politikverdrossenheit nur noch mehr geschürt.
 
Vieles sei weit hergeholt, meinte der zweite Vorsitzende des Kreisjugendrings Traunstein, Georg Schmid. Ihm gefalle die Salamitaktik des Bundespräsidenten aber auch nicht, und es sei an der Zeit, die Fakten klar darzulegen.

Abgeordnetenbüro Klaus Steiner, MdL

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